Von Dialektförderung in Schulen und Rauchverboten

Maren Steingröver (16) qualifiziert sich für die Landesebene des Wettbewerbs „Jugend debattiert“


Über einen tollen Erfolg darf sich Maren Steingröver vom Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren freuen. Nachdem sich die 16jährige Schülerin der Klasse 10d bereits Anfang Februar im Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ gegen acht Mitschülerinnen und Mitschüler hatte behaupten können, durfte sie in der vergangenen Woche in Gronau im Regionalwettbewerb gegen die Siegerinnen und Sieger anderer Schulen aus dem Münsterland antreten.

In der Altersgruppe 1, in der Schülerinnen und Schüler bis zur 10. Klasse teilnehmen, diskutierten sie in der ersten Runde darüber, ob Dialektförderung und -wahrung Aufgabe des Schulunterrichts sein sollten. In der zweiten Runde ging es darum, Für und Wider eines Rauchverbots in der Öffentlichkeit abzuwägen.

Auf Grundlage der Bepunktungen durch die Juroren in den beiden Debatten sicherte sich Steingröver den zweiten Platz und erhält somit nicht nur die Möglichkeit, sich im Rahmen eines dreitägigen Rhetorikseminars professionell coachen zu lassen, sondern wird am 4. April im Rahmen der Landesqualifikation des Wettbewerbs an der Ruhr-Universität in Bochum gegen andere Regionalsiegerinnen und Regionalsieger Nordrhein-Westfalens antreten. Sollte Steingröver auch dort erfolgreich sein, tritt sie eine Woche später im Landesfinale, das im Landtag in Düsseldorf ausgetragen wird, an.

Marc Otte, Projektkoordinator „Jugend debattiert“ am Kepler-Gymnasium und begleitende Lehrkraft, freut sich sehr über den Erfolg seiner Schülerin: „Gerade in Zeiten pluraler gesellschaftlicher Krisen ist es schön zu beobachten, mit welch einem Ehrgeiz und Spaß Schülerinnen und Schüler sich mit Rahmen der Debatten kritisch mit Werten und Fragestellungen auseinandersetzen, die unser Zusammenleben betreffen.“
 
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