„Vom Unaussprechlichen erzählen“
Der Projektkurs zur Holocaustliteratur und zwei Zusatzkurse besichtigen Gedenkstätte in Auschwitz digital
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ – Dieser Satz des Holocaust-Überlebenden und Schriftstellers Primo Levi macht deutlich, warum Erinnerungsarbeit auch heute unverzichtbar ist. Mit genau dieser Verantwortung setzten sich kürzlich 30 Schülerinnen und Schüler des Projektkurses „Auschwitz in Literatur und Medien“ sowie zweier Zusatzkurse Geschichte intensiv auseinander.
Auf Initiative der Projektkurslehrkraft Marc Otte nahmen die Kurse an einer digitalen Live-Führung über das Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz teil. Während der Veranstaltung wurden die Jugendlichen virtuell durch zentrale Bereiche der Gedenkstätte geführt und erhielten anschauliche Einblicke in historische Zusammenhänge, Schicksale von Häftlingen und die Struktur des Lagerkomplexes. Dabei konnten sie sowohl Teile des Stammlagers Auschwitz I als auch das weitläufige Gelände von Auschwitz II – Birkenau erkunden. Ergänzt wurde die Führung durch Fotografien, Dokumente und Berichte von Überlebenden.
Für den Projektkurs Deutsch war die Exkursion zugleich eine gewinnbringende Ergänzung zur bisherigen Unterrichtsarbeit. Die Gruppe hat sich intensiv mit Holocaustliteratur beschäftigt, darunter Peter Weiss’ dokumentarisches Drama „Die Ermittlung“ über den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess, der „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész sowie Art Spiegelmans Graphic Novel „Maus“. Die virtuelle Begegnung mit dem historischen Ort verlieh den zuvor gelesenen Texten eine neue, unmittelbare Dimension und machte deutlich, wie eng Literatur, Erinnerung und historische Realität miteinander verbunden sind.
Gerade bei einem Thema wie dem Holocaust zeigt sich, wie wichtig es ist, Geschichte nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern erfahrbar zu machen. Auch wenn ein Besuch vor Ort nicht immer möglich ist, eröffnet ein solches digitales Format intensive Zugänge und macht historische Orte auf eindrucksvolle Weise zugänglich. Im anschließenden Austausch wurde die Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern sehr positiv bewertet. Viele beschrieben die Führung als informativ und eindrücklich.
Die digitale Exkursion zeigt damit eindrucksvoll, wie lebendig und relevant Erinnerungsarbeit auch heute sein kann – und wie wichtig solche Bildungsangebote sind, um Geschichte zu verstehen und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein des Johannes-Kepler-Gymnasiums, der die Durchführung dieser digitalen Exkursion ermöglicht und damit einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit an unserer Schule geleistet hat.
Auf Initiative der Projektkurslehrkraft Marc Otte nahmen die Kurse an einer digitalen Live-Führung über das Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz teil. Während der Veranstaltung wurden die Jugendlichen virtuell durch zentrale Bereiche der Gedenkstätte geführt und erhielten anschauliche Einblicke in historische Zusammenhänge, Schicksale von Häftlingen und die Struktur des Lagerkomplexes. Dabei konnten sie sowohl Teile des Stammlagers Auschwitz I als auch das weitläufige Gelände von Auschwitz II – Birkenau erkunden. Ergänzt wurde die Führung durch Fotografien, Dokumente und Berichte von Überlebenden.
Für den Projektkurs Deutsch war die Exkursion zugleich eine gewinnbringende Ergänzung zur bisherigen Unterrichtsarbeit. Die Gruppe hat sich intensiv mit Holocaustliteratur beschäftigt, darunter Peter Weiss’ dokumentarisches Drama „Die Ermittlung“ über den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess, der „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész sowie Art Spiegelmans Graphic Novel „Maus“. Die virtuelle Begegnung mit dem historischen Ort verlieh den zuvor gelesenen Texten eine neue, unmittelbare Dimension und machte deutlich, wie eng Literatur, Erinnerung und historische Realität miteinander verbunden sind.
Gerade bei einem Thema wie dem Holocaust zeigt sich, wie wichtig es ist, Geschichte nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern erfahrbar zu machen. Auch wenn ein Besuch vor Ort nicht immer möglich ist, eröffnet ein solches digitales Format intensive Zugänge und macht historische Orte auf eindrucksvolle Weise zugänglich. Im anschließenden Austausch wurde die Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern sehr positiv bewertet. Viele beschrieben die Führung als informativ und eindrücklich.
Die digitale Exkursion zeigt damit eindrucksvoll, wie lebendig und relevant Erinnerungsarbeit auch heute sein kann – und wie wichtig solche Bildungsangebote sind, um Geschichte zu verstehen und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein des Johannes-Kepler-Gymnasiums, der die Durchführung dieser digitalen Exkursion ermöglicht und damit einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit an unserer Schule geleistet hat.