Fake News entlarven
Siebtklässler werden zu Faktencheckern
Was ist wahr – und was ist manipuliert? In Zeiten von TikTok und Instagram keine einfachen Fragen. Am Johannes-Kepler-Gymnasium haben sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 damit im Rahmen eines Projekttags intensiv beschäftigt – und dabei selbst ausprobiert, wie leicht sich Wahrheit und Täuschung vermischen lassen.
„Wir haben gelernt, echte von falschen Inhalten zu unterscheiden – und konnten vieles selbst und auch spielerisch ausprobieren.“ Für Siebtklässlerin Mila steht fest: Der Projekttag „Make Facts Great Again – Fake News, Desinformation & Co. erkennen und damit umgehen“ am Johannes-Kepler-Gymnasium war ein voller Erfolg.
Einen ganzen Schultag lang beschäftigten sich alle Klassen der Jahrgangsstufe 7 mit der Frage, wie Informationen im Netz entstehen, verbreitet werden und wirken. Im Fokus standen dabei Themen wie der TikTok-Algorithmus, die Mechanismen hinter Fake News sowie Strategien zur Überprüfung von Informationen.
Zum Einstieg reflektierten die Schülerinnen und Schüler spielerisch ihre eigene Mediennutzung: Welche Rolle spielen TikTok und Instagram im Alltag? Wie vertrauenswürdig sind die Inhalte? Und wie stark beeinflussen soziale Medien die eigene Meinung? Anschließend vertieften verschiedene Module das Wissen – von typischen Merkmalen von Falschmeldungen bis hin zu konkreten Tools zur Faktenprüfung.
Ein besonderes Highlight: Die Jugendlichen entwickelten selbst jeweils eine echte und eine erfundene Nachricht. In der Präsentation vor der Klasse zeigte sich, wie schwierig es sein kann, Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden – vor allem ohne Quellenangaben. „Fake News selbst zu gestalten, war besonders spannend. So versteht man besser, wie sie funktionieren“, sagt Schüler Lukas.
Eine Besonderheit des Projekttages lag im Konzept „Schüler unterrichten Schüler“. Entwickelt wurde der Projekttag von der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unter Leitung der Lehrer Wichard Hagemeier und Peter Roeßink, unterstützt von Maren Halverscheid, zuständig für Demokratiebildung am Kepler. Die Durchführung übernahmen die Schülerinnen und Schüler der AG gemeinsam mit den Medienscouts der Schule. Die Lehrkräfte begleiteten den Tag lediglich beobachtend. Eine wertvolle Erfahrung nicht aus Sicht der durchführenden Schülerinnen und Schüler, sondern auch aus Sicht der Teilnehmenden: „Der Altersunterschied ist nicht so groß und die Schüler konnten die Inhalte gut erklären.“, so Lukas.
Die Idee für den Projekttag entstand im DemokraTEAM, einer Arbeitsgruppe aus Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern. Deren Ziel ist es, Demokratiebildung am Kepler-Gymnasium aktiv zu gestalten. „Gerade angesichts der Informationsflut in sozialen Medien ist es entscheidend, dass junge Menschen Inhalte kritisch bewerten können“, betont Maren Halverscheid.
Inhaltlich knüpft das Projekt an eine sogenannte Deeper-Learning-Einheit im Deutschunterricht an. Dort erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig Themen, entwickeln Expertise und erstellen eigene informierende Lernprodukte – Informationskompetenz ist dabei eine Schlüsselqualifikation.
Die Bilanz am Ende des Tages fällt eindeutig aus: Die Jugendlichen fühlen sich sicherer im Umgang mit digitalen Informationen und sensibilisiert für Manipulation im Netz. Oder, wie es eine Schülerin zusammenfasst: „Wenn man weiß, worauf man achten muss, sind viele Fake News gar nicht so klug gemacht.“ Auf die Frage nach einer Wiederholung des Projekttags gibt es eine klare Antwort: „Unbedingt!“
Antonia Siebald (10a)
„Wir haben gelernt, echte von falschen Inhalten zu unterscheiden – und konnten vieles selbst und auch spielerisch ausprobieren.“ Für Siebtklässlerin Mila steht fest: Der Projekttag „Make Facts Great Again – Fake News, Desinformation & Co. erkennen und damit umgehen“ am Johannes-Kepler-Gymnasium war ein voller Erfolg.
Einen ganzen Schultag lang beschäftigten sich alle Klassen der Jahrgangsstufe 7 mit der Frage, wie Informationen im Netz entstehen, verbreitet werden und wirken. Im Fokus standen dabei Themen wie der TikTok-Algorithmus, die Mechanismen hinter Fake News sowie Strategien zur Überprüfung von Informationen.
Zum Einstieg reflektierten die Schülerinnen und Schüler spielerisch ihre eigene Mediennutzung: Welche Rolle spielen TikTok und Instagram im Alltag? Wie vertrauenswürdig sind die Inhalte? Und wie stark beeinflussen soziale Medien die eigene Meinung? Anschließend vertieften verschiedene Module das Wissen – von typischen Merkmalen von Falschmeldungen bis hin zu konkreten Tools zur Faktenprüfung.
Ein besonderes Highlight: Die Jugendlichen entwickelten selbst jeweils eine echte und eine erfundene Nachricht. In der Präsentation vor der Klasse zeigte sich, wie schwierig es sein kann, Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden – vor allem ohne Quellenangaben. „Fake News selbst zu gestalten, war besonders spannend. So versteht man besser, wie sie funktionieren“, sagt Schüler Lukas.
Eine Besonderheit des Projekttages lag im Konzept „Schüler unterrichten Schüler“. Entwickelt wurde der Projekttag von der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unter Leitung der Lehrer Wichard Hagemeier und Peter Roeßink, unterstützt von Maren Halverscheid, zuständig für Demokratiebildung am Kepler. Die Durchführung übernahmen die Schülerinnen und Schüler der AG gemeinsam mit den Medienscouts der Schule. Die Lehrkräfte begleiteten den Tag lediglich beobachtend. Eine wertvolle Erfahrung nicht aus Sicht der durchführenden Schülerinnen und Schüler, sondern auch aus Sicht der Teilnehmenden: „Der Altersunterschied ist nicht so groß und die Schüler konnten die Inhalte gut erklären.“, so Lukas.
Die Idee für den Projekttag entstand im DemokraTEAM, einer Arbeitsgruppe aus Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern. Deren Ziel ist es, Demokratiebildung am Kepler-Gymnasium aktiv zu gestalten. „Gerade angesichts der Informationsflut in sozialen Medien ist es entscheidend, dass junge Menschen Inhalte kritisch bewerten können“, betont Maren Halverscheid.
Inhaltlich knüpft das Projekt an eine sogenannte Deeper-Learning-Einheit im Deutschunterricht an. Dort erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig Themen, entwickeln Expertise und erstellen eigene informierende Lernprodukte – Informationskompetenz ist dabei eine Schlüsselqualifikation.
Die Bilanz am Ende des Tages fällt eindeutig aus: Die Jugendlichen fühlen sich sicherer im Umgang mit digitalen Informationen und sensibilisiert für Manipulation im Netz. Oder, wie es eine Schülerin zusammenfasst: „Wenn man weiß, worauf man achten muss, sind viele Fake News gar nicht so klug gemacht.“ Auf die Frage nach einer Wiederholung des Projekttags gibt es eine klare Antwort: „Unbedingt!“
Antonia Siebald (10a)