Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Zwei Treppen für Papageno und Co.

Freitag, 03. Jan. 2020 - 15:35 Uhr
von Linda Braunschweig

Zum Ende der Weihnachtsferien wird in der Aula des Johannes-Kepler-Gymnasiums gebohrt, geschraubt, gehämmert und gesägt. Der Bühnenbau für die Aufführung von Mozarts Zauberflöte Ende Februar im Bürgerhaus hat begonnen.

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An den letzten beiden Tagen der Weihnachtsferien herrscht im Johannes-Kepler-Gymnasium keineswegs Ruhe. In der Aula wird gebohrt, geschraubt, gehämmert und gesägt. Der Bühnenbau für die Aufführung von Mozarts Zauberflöte Ende Februar im Bürgerhaus hat begonnen.

Die Schüler Erik Schlieker, Ole Jenssen, Louis Merschmeier, Daniel Dell, Lennard Bladt, Marlene Frisch und Paul Lünnemann sind trotz Ferien gekommen, um anzupacken. Und zwar ohne Erwartungen, wie Louis Merschmeier erzählt. Es sei um Hilfe beim Aufbau gebeten worden. Da haben die sieben Jugendlichen nicht nein gesagt. Denn an diesem großen Schulprojekt wirken ja irgendwie alle mit. Nun stehen sie mit Hammer, Bohrmaschine und Knarre im Pädagogischen Zentrum (PZ) der Schule.

Dort erklärt Marcus Wolf, Lehrer für Physik und Biologie, worum es geht. Das Bühnenbild für die Zauberflöte haben die Kunstlehrerinnen Silvia Tan und Ute Heimeshoff mit ihren Schülern nach Absprache mit dem künstlerischen Leiter Uwe Berkemer entworfen. Es besteht aus zwei 3,50 Meter hohen und vier Meter langen beweglichen Treppen sowie zwei drei Meter langen, 2,20 hohen und 1,50 Meter breiten Kuben aus einem Stahlgerüst. Alle Teile sollen nachher in den zwölf Bildern, die auf der Bühne entstehen, auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden können. Die Darsteller sollen auf ihnen sitzen, stehen, aber auch herumlaufen können. Die Stahl-Kuben werden noch zusammengeschweißt. Das übernehmen aber nicht die Schüler, sondern Fachmann Bernhard Thesmann. Alles werde in den zwölf Verwandlungen der Oper „mannigfaltige Funktionen übernehmen, begehbar und bespielbar sein“, sagt Uwe Berkemer.

Eine Treppe hat das Kepler-Gymnasium noch von einem anderen Theaterstück „auf Lager“. Die zweite liegt in vorgefertigten Bauteilen nun im PZ. Die Firma Holz Bringemeier hat die USB-Platten zurechtgeschnitten, der Kunstkursus hat sie bereits grundiert. Später sollen sie auch noch Farbe bekommen. Nun geht es aber erstmal ans Zusammenbauen.

„Alles soll möglichst minimalistisch sein“, erklärt Wolf. Treppen und Kuben sind mal Tempel, mal Wasser.

Premiere ist am Freitag, 28. Februar, um 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 29. Februar, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr. Karten in den Kategorien A: 15 Euro, ermäßigt acht Euro; B: zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro; C: zehn Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es im ZettPunkt sowie im Sekretariat des Kepler-Gymnasiums. Die IVZ, die Kreissparkasse Steinfurt, die BA Unternehmensgruppe, die Stadtwerke Tecklenburger Land, der Kreis Steinfurt und der Kepler-Förderverein unterstützen das Projekt. Infos: www.schülermachenoper.de

IVZ vom 04.01.2020

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