In den letzten Jahren, aber vor allem in den letzten Monaten, hat sich im Bereich der Digitalisierung am Johannes-Kepler-Gymnasium einiges getan.

Mit dem Start des kommenden Schuljahres sollen nun am Kepler-Gymnasium, beginnend mit den Jahrgangsstufen 7 und EP, schrittweise flächendeckend Tablets im Unterricht eingesetzt werden.

Die im kommenden Schuljahr betroffenen Schüler:innen und Eltern haben wir bereits über IServ per Anschreiben informiert - hier finden sich nun die fortlaufend aktualisierten Informationen in Form von FAQs.

Sollten sich dennoch weitere Fragen ergeben, wenden Sie sich gerne jederzeit an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Leitung AG "Tablets im Unterricht").



Was ist geplant?

Zum Schuljahr 2022/23 planen wir die Einführung von Tablets in den Klassen 7 und EP. Dafür müsste das Endgerät als Arbeitsgerät privat angeschafft werden.

Wie ist der Stand der Dinge?

Eine AG hat sich seit knapp einem Jahr mit der Frage nach der Einführung von Tablets im Unterricht beschäftigt. Das Votum dieser AG ist es, mit der Einführung von Tablets in den Jahrgängen 7 und EP zum Schuljahr 2022/23 zu starten. Zudem fiel – nach Abwägen verschiedener Vor- und Nachteile – die Wahl auf iPads als mobile Endgeräte. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der AG bereits im Kollegium sowie in der Schulkonferenz.

Wofür soll das Tablet eingesetzt werden?

Wichtig ist es, dass das Tablet nicht zum Selbstzweck eingesetzt wird. Es gibt ein pädagogisches Konzept zum Einsatz der Endgeräte. Sie sollen den SuS ein mobiles Lernen mit digitalen Medien ermöglichen. Es bietet sich der Einsatz verschiedener Apps an (zum Beispiel GeoGebra als Ersatz für den Taschenrechner). In Zukunft sollten auch die Lehrbücher über das Endgerät verfügbar sein. Neben bestimmten Apps lässt sich das iPad aber auch schnell und einfach bei Präsentationen, im Bereich der Kooperation oder des eigenverantwortlichen Lernens einsetzen.

Beispiele für den Einsatz von Tablets im Unterricht:

  • Mathematik: GeoGebra als Ersatz und Erweiterung für den graphikfähigen Taschenrechner
  • Erkunde: Unsere Welt - Das Geographie-Quiz
  • Latein: Lateinon - Wörterbuch, Grammatik, Übungen
  • Sport: Bewegungsanalyse mittels hudl technique
  • Fächerübergreifende Apps: stop-motion für das Erstellen kleiner Filme

Werden überhaupt noch Stifte und Hefte benötigt?

Das iPad wird nicht den Unterricht, wie er bisher bekannt war, komplett „ersetzen“. Das Schreiben im Heft oder Arbeiten an einem ausgedruckten Text wird auch weiterhin Phasen im Unterricht einnehmen. Studien haben gezeigt, dass vor allem die Lesekompetenz der SuS abnimmt, wenn ausschließlich Texte am Endgerät gelesen werden. Daher werden wir als Lehrer gefordert sein, den Einsatz didaktisch und pädagogisch zu reflektieren.

Welches Modell wird anvisiert?

Als Mindestanforderung ist das iPad 9. Generation mit 64GB Speicher (ohne Cellular) anvisiert.

Warum iPads und nicht andere Geräte?

Bei der Wahl des Betriebssystems der Tablets haben wir uns die Vor- und Nachteile verschiedener Anbieter vor Augen geführt. Für uns waren die folgenden Argumente ausschlaggebend, iPads einführen zu wollen: Langlebigkeit der Geräte (Erfahrungen anderer Schulen zeigen, dass ein Gerät von der Jgst. 7 bis zum Abitur ausreichen kann), Verfügbarkeit/Support des Betriebssystems, Auswahl der Apps, Sicherheit gegenüber Viren, Verlässlichkeit bei der Anwendung von Apps.

Wie hoch werden in etwa die Kosten liegen?

Das iPad kostet derzeit 379€. Empfehlen würden wir darüber hinaus die Anschaffung eines mit dem iPad kompatiblen Stifts sowie einer Schutzhülle. Wir befinden uns in Gesprächen, wie die Anschaffung gewährleistet werden kann, wenn Familien die finanziellen Möglichkeiten eines Kaufs nicht haben.

Was machen Eltern, die finanziell nicht in der Lage sind, das Gerät anzuschaffen oder die gerade erst ein Gerät mit einem anderen Betriebssystem gekauft haben?

Auf der einen Seite gibt es Familien, die über das Konzept "Bildung und Teilhabe" die Möglichkeit haben, das Gerät finanzieren zu lassen. Darüber hinaus gibt es aber auch sicher Familien, die nicht an dem Programm partzipieren dürfen und dennoch den Betrag nicht auf einen Schlag aufbringen können. Für diese Familien gibt es voraussichtlich die Möglichkeit einer 0%-Ratenfinanzierung, sodass bei einer Laufzeit von 20 Monaten schätzungsweise 25€ an monatlichen Kosten aufzubringen sind. Sollte auch dies keine Option für Sie darstellen, melden Sie sich gerne bei uns, dann versuchen wir gemeinsam eine individuelle Lösung zu finden.

Wie läuft die Bestellung und Lieferung?

Wir befinden uns in Gesprächen mit Firmen, über die die Bestellung der iPads laufen würde. Die Finanzierung und Fragen der Versicherung würden dann auch über die ausgewählte Partnerfirma laufen. Darüber hinaus können die iPads vor dem Verteilen an die SuS bereits in die mobile Geräteverwaltung eingebunden werden.

Wir haben Zuhause ein iPad. Kann man das auch benutzen?

Dagegen spricht nichts, sofern das iPad den Mindestanforderungen entspricht. Allerdings muss das Gerät in die mobile Geräteverwaltung eingebunden werden. Bei der Einbindung wird das Gerät in den Auslieferungszustand zurückgesetzt, sodass vorhandene Daten und Einstellungen gelöscht werden. Darüber hinaus würden wir den Abschluss einer privaten Technikversicherung empfehlen.

Ist die Schule technisch auf den Einsatz und gleichzeitigen Gebrauch so vieler Endgeräte vorbereitet?

In den letzten Monaten wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen: die Räume sind mit Präsentationsmedien ausgestattet und der Glasfaseranschluss gewährleistet (hoffentlich) einen reibungslosen Einsatz der iPads.

Verfügen die Lehrerinnen und Lehrer über die nötige Kompetenz für den Einsatz von iPads im Unterricht?

In den letzten Monaten gab es bereits einige Fortbildungen im Bereich der Digitalisierung. Die Lehrkräfte erhalten weiterhin umfangreiche Fortbildungsangebote, sowohl im Vorfeld auch nach Einführung der iPads. Darüber hinaus streben wir einen regen Austausch untereinander und auch zu den SuS an.