Pädagogik-Kurse in der JVA Iserlohn

Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Ich schlage, also bin ich! - Diskussion verschiedener pädagogischer Prä- und Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt auf Grundalge der Erklärungsansätze von Heitmeyer" haben Pädagogikkurse die JVA Iserlohn besucht und dort sehr eindrucksvoll den Alltag im Gefängnis kennengelernt sowie persönliche Gespräche mit den dort inhaftierten jungen Frauen geführt.

 

 

Pädagogik-Kurse testen die 5er-Klassen im Rahmen eines Lerntypentests


Im Rahmen des Pädagogikunterrichts der Einführungsphase setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema "Lernen" auseinander und führen in diesem Zusammenhang einen Lerntypentest mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 durch.

 

 

Exkursion zur Montessori-Schule in Münster

Im Unterricht setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase im Pädagogikunterricht mit dem elementarpädagogischen Modell von Maria Montessori auseinander. Besonders interessant ist es da natürlich zu sehen, wie ihre Pädagogik in der Praxis umgesetzt wird.

 

 

Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung "Alle gegen einen" - Mobbing in Schulen und im Netz / Schlüsselkompetenzen zur Prävention von Konflikteskalation und Mobbing


Am Dienstag, den 21.06. und Mittwoch, den 22.06.2016 nahmen rund 100 Schülerinnen und Schüler aller Pädagogikkurse der Jahrgangsstufe Q1 des Johannes-Kepler-Gymnasiums am Seminar „Alle gegen einen“ – Mobbing in Schulen und im Netz / Schlüsselkompetenzen zur Prävention von Konflikteskalation und Mobbing teil.
Nach der Begrüßung durch die Tagungsleitung der Konrad-Adenauer-Stiftung Julia van der Linde, übernahmen die vier Referenten die inhaltliche Einführung unter dem Motto „Was ist überhaupt Mobbing?“. Anschließend durchliefen die Schülerinnen und Schüler nach dem Rotationsprinzip die einzelnen Workshops der Referenten, welche nicht zuletzt aufgrund der beruflichen Ausrichtung der Referentinnen und Referenten (Erziehungswissenschaftlerin, Sozialpädagogin, Psychologe und Jurist) verschiedene Bereiche näher beleuchteten. In den aktiven Workshops erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig unter anderem sinnvolle Kommunikationsstrategien zur Prävention und Deeskalation von Mobbing, sie suchten nach Konfliktlösungen und entwickelten eigenständig individuelle Möglichkeiten zur Vorbeugung von Konflikten im Alltag.
Die Referentinnen und Referenten bescheinigten den Schülerinnen und Schülern nicht nur eine aktive und engagierte Mitarbeit, sondern vor allem auch ein besonders hohes Vorwissen. Die Schülerinnen und Schüler lobten die Arbeit in kursübergreifenden Kleingruppen und die Gruppenarbeit innerhalb der Workshops und betonten, dass das Seminar eine „abwechslungsreiche Alternative zum Unterricht“ (Shoshana Nyland) sei, auch wenn das theoretische Niveau nach Aussage vieler Schülerinnen und Schüler aufgrund des hohen Vorwissens für das nächste Jahr noch weiter angehoben werden kann.
Auch die Organisatorinnen der Fachschaft Pädagogik (Verena Höltermann und Maren von Roth) zogen ein positives Resümee. „Wir haben uns im Vorfeld erhofft, dass die Schülerinnen und Schüler neben dem theoretischen Wissen, welches sie zu Gewalt und Mobbing im Pädagogikunterricht bereits erworben haben, vertiefende praktische Einblicke gewinnen. Dieses wurde auf vielfältige Weise z.B. durch Filmmaterial und Rollenspiele erreicht.“