Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

Brief Wilhelmstraße 210, 49477 Ibbenbüren    Hoerer 05451 / 9280    Klammeraffe mail@kepler-gymnasium.de

 
Seit etlichen Jahren bietet das Kepler-Gymnasium Klassengemeinschaftstage an, als Unterstützung der pädagogischen Arbeit der Schule und zur Prävention von sozialen Schwierigkeiten in der Mittelstufe. Die Resonanz war bisher durchweg positiv, die Eltern haben immer mit überwältigender Mehrheit dem Projekt zugestimmt.
Inzwischen sind die Klassengemeinschaftstage fester Bestandteil des Schulprogramms. 

Die Klassengemeinschaftstage haben 2019 zum 18. Mal als Schulprojekt für die ganze Jahrgangsstufe stattgefunden. Aus den Rückmeldungen der Klassen und den Auswertungsgesprächen mit den Klassenlehrer/innen und den Mitarbeitern des Jugendamtes hat sich die gegenwärtige Form dieser Tage entwickelt:

Die Klassen fahren morgens nach Schulbeginn (ca. 8.15 Uhr) mit dem Bus nach Tecklenburg in die Jugendbildungsstätte und erleben sich 1 1/2 Tage intensiv als Gemeinschaft. Es geht u.a. um Fragen wie: „Wie wollen wir als Klassengemeinschaft miteinander umgehen? Wie können wir uns helfen, wenn es mal Schwierigkeiten gibt?" usw. Sie fahren nach dem Mittagessen am nächsten Tag zurück (13.30 Uhr), so dass sie vom Kepler aus die Schulbusse nach Hause nutzen können.

Das Programm wird von Fachkräften und Refernt*innen des Jugendamtes Ibbenbüren gestaltet. Es sind Mitarbeiter*innen, die in der Jugendarbeit tätig sind und schülergerechte Übungen und Methoden einbringen können.

Die Vorab-Organisation (Anmeldung für Übernachtungen, Absprachen mit dem Jugendamt, Bestellen der Busse) übernimmt die Beratungslehrerin.

 

Aufgabe der Klassenlehrer/innen vorher:
Baldige Terminabsprache untereinander zu Beginn des Schuljahres, wer zu welchem Termin mit seiner/ihrer Klasse fahren will.
Mitteilung an die Beratungslehrerin, die dann die Angaben über Klassenstärke, Anzahl Jungen/ Mädchen usw. an die Jugendbildungsstätte weitergibt.
Baldige Information der Klassen über das Angebot der Klassengemeinschaftstage und Verdeutlichen des Grundgedankens. Klären, dass dies keine Klassenfahrt mit reinem Spaßcharakter ist, sondern gezielt ein Programm für die Klassengemeinschaft ist. Das bedeutet inhaltliches Programm, in den Pausen aber auch Spaß, Sport und Spiele. 
Begleitperson klären und den Stundenplaner informieren (Klassenlehrer fehlt zwei Tage, Begleitperson fehlt nur am zweiten Tag in der Schule)
Kontakt aufnehmen mit den Referenten, um evtl. besondere Wünsche bezüglich der Klassensituation anzumelden. 
(Es gibt dazu einen kurzen Fragebogen, in dem die Schüler nach besonderen Plus- bzw. Minuspunkten in ihrer Klassengemeinschaft befragt werden. Die (anonym) ausgefüllten Bögen können dann zur Information an die Referenten weitergegeben werden, damit die sich besser auf die Klasse vorbereiten können. 

 

Zum Ablauf der Tage: 
Der Bus fährt die Schülerinnen und Schüler morgens nach Tecklenburg. Sie können ihre Zimmer erst mittags beziehen, die Taschen werden deponiert. Das Programm beginnt je nach Ankunft zwischen 8.30 Uhr und 9.00 Uhr. 
Der Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin begleitet die Klasse an beiden Tagen und hält sich bereit für eventuelle Gespräche mit der Klasse, wenn Klasse und Referenten dies für wünschenswert halten. 
Mittagessen 12.00 Uhr, Abendessen 18.00 Uhr.
Für die Aufsicht am Abend und in der Nacht sollte eine weitere Begleitperson des anderen Geschlechts, die auch Unterricht in der Klasse gibt, nach Tecklenburg dazukommen.
Die Klassenlehrer/innen haben als einzigen Programmpunkt, die Gestaltung des Abends mit der Klasse zu planen.
Jeder Klassenlehrer / jede Klassenlehrerin erhält vorab eine Hausordnung der Tagungsstätte
Kosten: Die Schüler/innen bezahlen Unterkunft, Verpflegung und Busfahrt.
Das Jugendamt übernimmt die Honorarkosten für Referent*innen.
Kosten pro Schüler*in: im Jahr 2019 51,00 €

 

 
Klassenpflegschaftsversammlung: Zwei Mitarbeiter des Jugendamtes, die Mittelstufenkoordinatorin und die Beratungslehrerin informieren alle Eltern gemeinsam über die Klassengemeinschaftstage. Deshalb ist ein zentraler Termin für die erste Klassenpflegschaftsversammlung vorgesehen. Der Abend beginnt für alle 7er-Eltern im PZ, nach der Information gehen die Eltern zu ihren Pflegschaften in die einzelnen Klassenräume.

 

Evaluation: Einige Wochen, nachdem die letzte Klasse von den Klassengemeinschaftstagen zurückgelehrt ist, läd die Beratungslehrerin zu einer Auswertung ein. Eingeladen werden die zuständige Projektleiterin des Jugendamtes der Stadt Ibbenbüren, die Referent*innen und die Klassenleiterinnen bzw. –leiter, die bis zu diesem Zeitpunkt eine Rückmeldung der Klassen zu den Klassengemeinschaftstagen eingeholt haben sollten. In diesem Gespräch findet ein Austausch statt über die Erfahrungen der Beteiligten, und es werden Vorschläge zur Optimierung für den nächsten Durchgang gemacht. Das Ergebnis dieses Gespräches wird von der Beratungslehrerin in einem Ergebnisprotokoll festgehalten und allen Beteiligten verfügbar gemacht. Bei der Planung der Klassengemeinschaftstage im nächsten Schuljahr wird dieses Protokoll mit seinen Verbesserungsvorschlägen berücksichtigt. 

 

 

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Stefanie Brüggemann und Sven Göttsche

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