Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

Brief Wilhelmstraße 210, 49477 Ibbenbüren    Hoerer 05451 / 9280    Klammeraffe mail@kepler-gymnasium.de

Liebe Schulgemeinschaft,

Basierend auf den Vorgaben des Landes (Schulmail vom 31.8.) gilt eine „eingeschränkte Notwendigkeit zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB)“.

Schülerinnen und Schüler müssen weiterhin ihre MNB tragen im öffentlichen Nahverkehr, auf dem Schulgelände, auf den Fluren und auch während des Unterrichts, sobald sie ihre Sitzplätze verlassen. Die MNB darf also nur abgenommen werden entweder bei ausreichendem Abstand (Infektionsreduzierung) oder bei der Einnahme eines festen Sitzplatzes (Nachverfolgung). Werden Sozialformen wie z.B. Gruppenarbeit gewählt, so gilt Maskenpflicht, weil die SuS dafür ihren festen Sitzplatz verlassen. Das bedeutet umgekehrt, dass bei Klassen- und Kursarbeiten keine MNB getragen werden muss.

Dringende Empfehlung des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung: Die schulischen Gremien und die Schulleitung haben sich verständigt, dass sie es für geboten halten, dass auch während des Unterrichts eine MNB getragen wird. Der verpflichtende Charakter ist jedoch gemäß den Vorgaben entfallen.

Dieses Votum ist getroffen worden vor dem Hintergrund, dass Risikogruppen unter den Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften geschützt werden sollen (und diese nicht in den Distanzunterricht müssen) und dass bei auftretenden Infektionen der Kreis der Betroffenen eingeschränkt werden kann und der Schulbetrieb somit ungestörter weiterlaufen kann.

Mail der Gesundheitsbehörde von letzter Woche:

Aktuelle Hinweise zur Zusammenarbeit der unteren Gesundheitsbehörde des Kreises Steinfurt mit Schulen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Tagen und Wochen haben wir Ihnen immer wieder aktuelle Informationen zur Verfügung gestellt. Mit dieser Mail möchte ich Sie über die aktuelle Vorgehensweise der Stabstelle Corona in Sachen Quarantänisierung und Kontaktnachverfolgung in Schulen informieren. Wesentlicher Faktor für eine differenzierte Kontaktnachverfolgung stellt für die Stabsstelle Corona das Tragen eines Mundnasenschutzes (MNS) dar. Hat die positiv getestete Person innerhalb der Einrichtung ungeschützten Kontakt (d.h. ohne konsequentes Tragen eines MNS), so ist eine exakte und zielgerichtete Kontaktpersonennachverfolgung einschließlich differenzierter Kategorisierung praktisch nicht umsetzbar und ist infektiologisch auch nicht zielführend. Im Einzelfall bedeutet dies nachfolgend:

Bei einem positiven Eintrag in einer Schule wird in der Regel folgendes Verfahren umgesetzt (in besonderen – infektionsepidemiologisch begründeten -  Einzelfällen kann davon aufgrund des ermittelten Sachverhaltes abgewichen werden):

  • Hat eine positiv getestete Lehrkraft ohne MNS Kontakt zu anderen Lehrkräften/SchülerInnen, werden i.d.R. alle SchülerInnen (bei Unterricht>30 Minuten) und Lehrkräfte unabhängig vom Tragen eines MNS für die Dauer von 14 Tagen nach letztem Kontakt mit der infizierten Person quarantänisiert.
  • Hat ein positiv getesteter SchülerIn ohne MNS Kontakt zu anderen Lehrkräften/SchülerInnen, werden i.d.R. alle SchülerInnen der Klasse und Lehrkräfte (bei Unterricht>30 Minuten) unabhängig vom Tragen eines MNS für die Dauer von 14 Tagen nach letztem Kontakt mit der infizierten Person quarantänisiert.
  • Hat eine positiv getestete Lehrkraft mit MNS Kontakt zu anderen Lehrkräften/SchülerInnenn, wird im Rahmen einer Einzelfallermittlung überprüft, inwiefern eine Qurantänisierung von anderen Lehrkräften/SchülerInnen erforderlich ist. 
  • Hat ein positiv getesteter SchülerIn mit MNS Kontakt zu anderen Lehrkräfte/SchülerInnen, wird im Rahmen einer Einzelfallermittlung überprüft, inwiefern eine Quarantänisierung von anderen Lehrkräften/SchülerInnen erforderlich ist. 

Die mit der Quarantänisierung einhergehenden Einschränkungen des Schulbetriebes sind uns bewusst; im Sinne einer effizienten Pandemiebekämpfung sind sie jedoch leider unvermeidbar. Mit der konsequenten Nutzung eines MNS durch alle am Schulbetrieb Beteiligten, können Sie die erforderlichen Quarantänisierungen nach Einträgen auf ein Mindestmaß beschränken. 

 

„In Pausenzeiten darf auf die MNB beim Essen und Trinken verzichtet werden, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann (Schulmail)“. Da in unseren Klassenräumen der Abstand nicht eingehalten werden kann, darf weiterhin im Klassenraum nicht gegessen oder getrunken werden.

Wenn wir die Praxis des Gesundheitsamtes zur Kenntnis nehmen und ein erhöhtes Maß an Quarantänisierung (eine ganze Klasse, ein ganzer Jahrgang, das Kollegium, die Schulschließung) im Falle eines positiv getesteten SuSs oder LuLs vermeiden wollen, müssen wir Abstand halten oder sollten wir, wenn wir dies nicht können, eine MNB tragen, auch wenn dazu die Pflicht im Klassen- bzw. Kursraum auf dem zugewiesenen Platz entfallen ist. 

22.09.2020      Paul-Georg Weiser

 

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Christoph Hagel-Grüner

Zum Seitenanfang
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden.