Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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PSS 2020 November HP

Seit dem 21.09.2020 haben wir drei neue Praxissemesterstudierende aus der westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Kepler. Trotz eines komplexeren und distanzierteren Einstiegs aufgrund Corona berichten die Studierenden von einem freundlichen, gar herzlichen Empfang und einem durchdachten Praxissemester. Das Kepler würden diese wie folgt in fünf Worten beschreiben: organisiert, vielfältig, offen, jung und bodenständig.

Auch wenn Herr Schneewind keinen Pädagogikunterricht in der Schule besucht hat, entschloss sich dieser nach einem FSJ Erziehungswissenschaften aufgrund seines hohen Interesses an Erziehung als Ein-Fach-Bachelor zu studieren. Später verlegte er seinen beruflichen Schwerpunkt auf das Lehramt mit den Fächen Geschichte und Pädagogik. Geschichte ist nicht nur im Abitur sein Leistungskurs gewesen, sondern stellt für ihn eine Art Prävention vor sich wiederholenden tragischen Ereignissen in der Geschichte dar, denn die jetzige Gegenwart sei eine Begebenheit aus der Vergangenheit, welche auf dieser aufbaue. Besonders wichtig bei seiner Berufswahl war der direkte und rege Kontakt zu Menschen sowie junge Menschen für historische Themen zu begeistern, die laut ihm immer noch einen maßgeblichen Bezug zur Gegenwart hätten. Seit 10 Jahren ist Herr Schneewind in seiner Freizeit in der Kampfkunst Karate aktiv.

Herr Gersmann ist der Meinung, dass soziales Lernen ideal durch Sport gefördert werden kann. Auch in seiner Freizeit hat Sport schon immer eine wesentliche Rolle gespielt. Neben seinem Studium ist er als Skilehrer in den Alpen tätig, konnte in der Vergangenheit bereits Erfahrungen in Vereinssport als Trainer sammeln und hat dadurch festgestellt, dass ihm das Unterrichten liegt und gefällt. Nach dem Abitur hat er einen Bundesfreiwilligendienst im Fachbereich Sport absolviert und gearbeitet sowie Trainerlizenzen erhalten. Außerdem spielt er seit 22 Jahren Fußball. Sein zweites Fach Deutsch betrachtet er als einen alltäglichen Gegenstand, mit dem man arbeiten könne, um die unbewussten Mechanismen des eigenen Sprachgebrauchs aufzudecken und diese ins Bewusstsein zu rufen, sodass eine reflektierte Auseinandersetzung mit der alltäglichen Verwendung von Sprache erfolgen kann.

Schon seit der 9. Klasse hat Frau Richter Schülern mit viel Freude Nachhilfe in Mathe gegeben. Ihre Studienfächer sind Mathematik und Chemie. Für sie ist Chemie als Unterrichtsfach faszinierend, da es recht alltagsbezogen, logisch und strukturiert sei. Mathe hat sie schon damals in der Oberstufe als Leistungskurs belegt. Im Allgemeinen habe das Studium wesentlich zu einem Zuwachs der eigenen Frustrationstoleranz und zu einer gegenseitigen Unterstützung unter den Studierenden beigetragen. Am Wochenende ist sie in der Sporthalle tätig und unterstützt ihren Verlobten in seinem Handballverein. Ganz besonders genießt sie ein gemütliches Beisammensein mit ihren Herzensmenschen, zu denen unter anderem Freunde und Familie gehören. An unserer Schule lobt sie eine herzliche Aufnahme und interessante Menschen. Sie durfte durchweg positive Erfahrungen am Kepler sammeln und die Schüler hätten sie als Lehrerpersönlichkeit angenommen.

Wir wünschen unseren drei Praxissemesterstudierenden, die bis Ende Januar am Kepler bleiben werden, viele wertvolle unterrichtliche und außerunterrichtliche Erfahrungen!

Leonie Brickmann (Q2) für die Redaktions-AG

 

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