Frühlingsmatinee am Johannes-Kepler-Gymnasium

In einer Frühlingsmatinee am Johannes-Kepler-Gymnasium überzeugte der Chor der Schule mit seinem Programm „Opera and more“.

Von Redaktion IVZ
Ibbenbüren · Dienstag, 15.03.2022

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Auch in diesem Jahr hat der Chor des Johannes-Kepler-Gymnasiums ein vielseitiges, mehrsprachiges Opernprogramm auf die Beine gestellt und im Rahmen der Frühlingsmatinee, die den Namen „Opera and more“ trug, am vergangenen Sonntagmorgen aufgeführt. Dabei präsentierten die Sängerinnen und Sänger als Solisten und im Chor in szenischen Darstellungen besondere Stücke der Komponisten Verdi, Händel, Gluck, Delibes‘, Schumann und Mozart.

Zu dem „More“ gehörten modernere Stücke wie „Crazy little thing called love“ und „Bohemian Rapsody“ von Freddie Mercury. Vera Achilles moderierte die Frühlingsmatinee und bewies sich bei der einstündigen „Entführung in die Welt der Oper“ als „Reiseleiterin“, indem sie die Zuschauer mit Hintergrundinformationen zu den Stücken und den jeweiligen Komponisten versorgte.

Sowohl Achilles als auch Chorleiter Uwe Berkemer waren froh, dass die Aufführung vor Publikum gelingen konnte. Denn auch die Chorproben waren seit Beginn des neuen Schuljahres von der Corona-Pandemie gezeichnet: Stets musste auf die entsprechenden Abstände und das Lüften geachtet werden, auch wenn die Schüler dabei laut Berkemer während der Probentage im Januar hatten frieren müssen. Hätten die aktuellen Corona-Verordnungen keine Zuschauer bei dem Konzert erlaubt, wäre es wie in der Vergangenheit gestreamt worden, erzählte der Chorleiter.

Achilles war dankbar, dass dies nicht notwendig war, vor allem in Hinblick auf die Solisten und den Chor. Denn man merke den Sängern „ihre Begeisterung für Oper“ an und könne beobachten, wie sie darin aufblühten. Es wäre zu schade gewesen, wenn ihre Begabung und Leistung nicht hätten vom Applaus des direkten Publikums gewürdigt werden können.

Einige Solisten dieser Frühlingsmatinee, wie zum Beispiel Marie Henkel, Jule Moß und Elisa Richter, waren bereits Teil des ersten großen Opern-Festivals im Jahre 2020 und damit laut Berkemer „erprobte Sänger“, die ihr „Können, Opern zu singen, weiterhin ausbauen konnten“.

Deshalb sei es ein Leichtes gewesen, die Stücke einzustudieren. Auch Schulleiterin Stefanie Wittlage zeigte sich von den Leistungen des Chors und von der Frühlingsmatinee insgesamt begeistert. Sie empfand die ausgewählten Stücke, unter denen sich beispielsweise Klagelieder mit der Bitte um Befreiung und Freiheit befanden, angesichts des Ukraine-Krieges als äußerst aktuell und lobte die „charismatische und kenntnisreiche Moderation“ von Vera Achilles.

Insgesamt sieht Berkemer, dass das Opernsingen in seinem Chor sehr gut funktioniert und die Schüler daran großen Spaß finden, weshalb auch für das Jahr 2024 ein zweites Opern-Festival geplant ist. Dann soll Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ aufgeführt werden.

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