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Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren
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Leistungsbewertung im Physikunterricht

Siehe hierzu auch im Schulgesetzt § 48


Die neuen, kompetenzorientierten Kernlehrpläne formulieren erwartete Lernergebnisse als verbindliche Standards, beschreiben fachbezogene Kompetenzen, die fachdidaktisch begründeten Kompetenzbereichen zugeordnet sind, bezeichnen die erwarteten Kompetenzen am Ende eines bestimmten Abschnittes und beschreiben so auch deren Progression,
beschränken sich dabei auf wesentliche Inhalte und Themen und darauf bezogene Kenntnisse und Fähigkeiten, die für den weiteren Bildungsweg unverzichtbar sind,
geben verbindliche Bezugspunkte für die Überprüfung der Lernergebnisse und der erreichten Leistungsstände in der schulischen Leistungsbewertung.

Damit schaffen Kernlehrpläne die Voraussetzung für die Sicherung definierter Anspruchsniveaus an der Einzelschule und im Land. Indem Kernlehrpläne sich auf die zentralen Kompetenzen beschränken, geben sie den Schulen die Möglichkeit, sich auf diese zu konzentrieren und ihren Erwerb zu sichern. Die Schulen können darüber hinaus entstehende Freiräume zur Vertiefung und Erweiterung der behandelten Unterrichtsinhalte und damit zu einer inhaltlichen und thematischen Profilbildung nutzen.

Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Zusammenhang mit dem Unterricht erworbenen Kompetenzen. (Siehe Kernlehrplan Physik: Kapitel 5 - Leistungsbewertung

Erfolgreiches Lernen ist kumulativ. Dies bedingt, dass Unterricht und Lernerfolgsüberprüfungen darauf ausgerichtet sein müssen, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu geben, grundlegende Kompetenzen, die sie in den vorangegangenen Jahren erworben haben, wiederholt und in wechselnden Kontexten anzuwenden.

Der Unterricht und die Lernerfolgsüberprüfungen sind so anzulegen, dass sie den Lernenden auch Erkenntnisse über die individuelle Lernentwicklung ermöglichen. Die Beurteilung von Leistungen soll mit der Diagnose des erreichten Lernstandes und individuellen Hinweisen für das Weiterlernen verbunden werden. Wichtig für den weiteren Lernfortschritt ist es, bereits erreichte Kompetenzen herauszustellen und die Lernenden zum Weiterlernen zu ermutigen. Dazu gehören auch Hinweise zu Erfolg versprechenden individuellen Lernstrategien. Den Eltern sollten Wege aufgezeigt werden, wie sie das Lernen ihrer Kinder unterstützen können.

Die Entwicklung von prozess- und konzeptbezogenen Kompetenzen lässt sich durch genaue Beobach-tung von Schülerhandlungen feststellen. Dabei ist zu beachten, dass Ansätze und Aussagen, die auf nicht ausgereiften Konzepten beruhen, durchaus konstruktive Elemente in Lernprozessen sein können. Die Beobachtungen erfassen die Qualität, Häufigkeit und Kontinuität der Beiträge, die die Schülerinnen und Schüler im Unterricht einbringen. Diese Beiträge sollen unterschiedliche mündliche, schriftliche und praktische Formen in enger Bindung an die Aufgabenstellung und das Anspruchsniveau der jeweiligen Unterrichtseinheit umfassen. Gemeinsam ist diesen Formen, dass sie in der Regel einen längeren, abgegrenzten, zusammenhängenden Unterrichtsbeitrag einer einzelnen Schülerin, eines einzelnen Schülers bzw. einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern darstellen.

Zu solchen Unterrichtsbeiträgen zählen beispielsweise:
  • mündliche Beiträge wie Hypothesenbildung, Lösungsvorschläge, Darstellen von Zusam-menhängen und Bewerten von Ergebnissen,
  • qualitatives und quantitatives Beschreiben von Sachverhalten, auch in mathematisch-symbolischer Form,
  • Analyse und Interpretation von Texten, Graphiken oder Diagrammen,
  • selbstständige Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten,
  • Erstellung von Produkten wie Dokumentationen zu Aufgaben, Untersuchungen und Experimenten, Protokolle, Präsentationen, Lernplakate, Modelle,
  • Erstellung und Präsentation von Referaten,
  • Führung eines Heftes, Lerntagebuchs oder Portfolios,
  • Beiträge zur gemeinsamen Gruppenarbeit,
  • kurze schriftliche Überprüfungen.


Gemäß Fachkonferenzbeschluss von 2010, 2014 & 2016 gilt für die schriftlichen Leistungsüberprüfungen Sek I: 1 - 2 Überprüfungen pro Halbjahr oder bei Epochalunterricht mindestens 2 pro Jahr. Die schriftlichen Leistungsüberprüfungen sollten etwa 20-30 min in Anspruch neh­men. Inhaltsschwerpunkt ist der Stoff der aktuell durchgeführten Unterrichtsreihe. Außerdem sollte die schriftliche Leistungsüber­prüfung nicht an einem Tag mit einer Klassenarbeit eines anderen Faches geschrieben werden. Um dies zu vermeiden, wird empfoh­len, auch die schriftlichen Leistungsüberprüfungen in den für Klassenarbeiten vorgesehenen Plan im Lehrerzimmer einzutragen.
Das Anfertigen von Hausaufgaben gehört nach Schulgesetz § 42 (3) zu den Pflichten der Schülerinnen und Schüler. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung wird im Rahmen der Noten zum Arbeitsverhalten berücksichtigt. Unterrichtsbeiträge auf der Basis der Hausaufgaben können zur Leistungsbewertung herangezogen werden.

Am Ende eines jeden Schulhalbjahres erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Zeugnisnote gemäß Schulgesetz § 48 & 49 , die Auskunft darüber gibt, inwieweit ihre Leistungen im Halbjahr den im Unterricht gestellten Anforderungen entsprochen haben. In die Note gehen alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen ein. Dabei haben die Ergebnisse von schriftlichen Überprüfungen innerhalb der Notengebung keine bevorzugte Stellung, sie gehen maximal zu einem Drittel in die Gesamtbewertung ein. Dabei sollen die Grundsätze der pädagogischen Notengebung, wie sie im Schulgesetz formuliert sind, berücksichtigt werden.

      Eine Übersicht über die Notendefinition ohne Zwischennoten:

1 Die Leistungen entsprechen den Anforderungen in besonderem Maße.

2 Die Leistungen entsprechen voll den Anforderungen.

3 Die Leistungen entsprechen den Anforderungen im Allgemeinen.

4 Die Leistungen weisen zwar Mängel auf, entsprechen aber im Ganzen noch den Anforderungen.

4 - Die Leistungen weisen Mängel auf und entsprechen den Anforderungen nur mit Einschränkungen.

5 Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht, lassen jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.

6 Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

Verantwortlich: Fachbereich Physik - Stand Juni 2016

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