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Bei Fragen zum Übergang Grundschule-Gymnasium freuen sich Frau Böttcher-Pelz und Herr Deters, Sie und Ihr Kind persönlich bei einem Beratungsgespräch kennenzulernen. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen individuellen Termin. Sie erreichen uns unter der Emailadresse erprobungsstufe@kepler-gymnasium.de oder telefonisch über das Schulsekretariat: 05451 9280. Weitere Informationen über die Anmeldung zur Erprobungsstufe

Haupt- und Realschüler/innen, die sich für eine Fortsetzung ihrer Schullaufbahn am Kepler interessieren, sind herzlich eingeladen, nach Voranmeldung über das Sekretariat ihrer jetzigen oder unserer Schule, unsere Schule zu besuchen: Am Mittwoch, dem 24. Januar 2018, bestand die Möglichkeit, für zwei bis drei Stunden am Unterricht der jetzigen Einführungsphase teilzunehmen und ergänzende Informationen, zum Beispiel über den Unterricht im Fach Mathematik oder Englisch, einzuholen. Ihr könnt den Kepler-Geist schnuppern, euch mit Haupt- und Realschüler/innen unterhalten, die bereits am Kepler sind und auch neue Fächer kennenlernen, die ihr in der Sekundarstufe I nicht hattet – wie beispielsweise Pädagogik. Weitere Informationen über die Anmeldung zur Oberstufe




Kepler-Schüler erforschen Nutzung digitaler Medien von Älteren
Arbeitsgruppe des Q1-Literaturkurses erstellt Film


Die „Alten“ und Technik – das passt nicht zusammen. Sieben Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums nahmen die vielfach kolportierte Behauptung als Ausgangspunkt für ein Filmprojekt, das sie jetzt präsentiert haben.


Foto und Text von Holger Luck (IVZ)
"Die Arbeitsgruppe des Q1-Literaturkurses mit Nico Renschin, Carina Neuhaus, Marc Kaminski, Moritz Mohr, Jan Philip Frehe, Ella Plagemann und Jens Höltken präsentiert ihren Film zum Thema „Die Alten und Technik“ auf dem Smartphone.


Ältere Menschen haben keine Ahnung von Technik. Ein altes Klischee. Ist das Quatsch oder ist da was dran? Dieser Frage wollten sieben Schüler des Q1-Literaturkurses mit einem Filmprojekt auf den Grund gehen. „Wie sehen die Jungen die Alten?“ So lautete die übergeordnete Fragestellung, aus der per Brainstorming schnell das erwähnte, konkrete Filmthema wurde. Der Plan: Interviews mit älteren Menschen führen und auf diese Weise etwas über deren Umgang mit den digitalen Medien in Erfahrung bringen.
„Wir haben die Leute einfach in der Innenstadt angesprochen und fast alle haben total bereitwillig mitgemacht“, erzählt Ella Plagemann begeistert. Mitstreiter Moritz Mohr fasst das Ergebnis der Interviews zusammen: „Ganz schnell wurde uns klar, dass das Klischee überhaupt nicht stimmt.“ Denn, so das (nicht wirklich) überraschende Resultat, ältere und auch alte Menschen kennen sich zum Teil sehr gut mit den neusten technischen Entwicklungen aus. Selbst im Besitz von Smartphones und Tablets, nutzen sie das Internet zu Informationszwecken, kennen Facebook und Instagram. Allerdings – auch das ergab die Befragung - verzichten ältere Menschen oft ganz bewusst darauf, von allen technischen Möglichkeiten auch im Alltag Gebrauch zu machen. WhatsApp und Skype sind für „die Alten“ kein Hokuspokus, sondern schöne Möglichkeiten, über die örtliche Distanz Kontakt zu halten. Die persönliche Kommunikation kann das für sie aber nicht ersetzen.
Immer wieder kamen die Befragten sehr schnell von der eigenen Mediennutzung zum Verhalten ihrer Enkel und drehten den Spieß damit um. Wird in Sachen Handy und Co. vielleicht Manches überbewertet? Werden Prioritäten immer richtig gesetzt? „Mit ihrer Lebenserfahrung neigen ältere Menschen wohl etwas weniger als wir Jugendliche dazu, neue Dinge sofort zu hypen.“ Diesen selbstkritischen Eindruck hat Carina Neuhaus aus der Arbeit am Film gewonnen.
Sehr positiv auf das Endergebnis habe sich ausgewirkt, dass man die technischen Möglichkeiten des IVZ-Medienhauses in der Bahnhofstraße nutzen durfte. Das meint Jan Philip Frehe, der die Endproduktion des Films verantwortete. „Da konnten wir die Interviews unter Studiobedingungen führen, das hat sich absolut auf die technische Qualität des Films ausgewirkt.“
Und sonst? Aufwändig war das Projekt. Es hat den Schülern viel Mühe und Zeit abverlangt. Das betont Matthias Traub, der den Literaturkursus leitet. Die zwei Wochenstunden seien fast immer für Koordination und Planung draufgegangen. „Den kreativen Rest haben die Schüler fast vollständig in ihrer Freizeit erledigt“, zieht der Fachlehrer seinen Hut vor dem Engagement der Jugendlichen.
Resultat des Einsatzes ist ein Film mit zahlreichen Erkenntnissen. Der Clip belegt nicht nur ein hohes Technikverständnis der Senioren, sondern auch ihren kritisch-distanzierten Umgang mit den technischen Möglichkeiten. Etwas, dass der jungen Generation immer wieder gerne abgesprochen wird. Auch so ein Klischee. Vielleicht können die Schüler das ja dann noch in einem weiteren Film widerlegen."
so Holger Luck in der IVZ am 21.02.2018



Dritter Preis beim Regionalwettbewerb Jugend forscht


[...] "Sowohl das Goethe-Gymnasium als auch das Kepler-Gymnasium haben sich mit Wettbewerbsbeiträgen am Regionalwettbewerb Jugend forscht beteiligt. Besonders für das Goethe-Gymnasium sprang dabei ein Riesenerfolg heraus: Mikis Wöhrmann belegte einen ersten Platz und darf damit im Landeswettbewerb teilnehmen. [...] Vom Kepler-Gymnasium erreichten im Bereich Mathematik/Informatik die 17-Jährigen Jannis Verlage und Pascal Colditz sowie der 16-jährige Jan Philip Frehe einen dritten Platz. Projekt war das Schülerportal (wir berichteten) am Kepler-Gymnasium: Grundlage war die Idee, eine einheitliche Schulplattform für den Dateiaustausch zu erstellen. „Die Lehrer müssen den Schülern Informationen und Dateien bereitstellen können, aber auch Schüler müssen die Möglichkeit haben, mit den Lehrern in Kontakt zu treten. Nach mehreren Überlegungen war für uns die Umsetzung beschlossen - es wurde das Projekt „SchülerPortal“ ins Leben gerufen“, heißt es in der Projektbeschreibung.


Foto: IHK Nord Westfalen
Jannis Verlage, Pascal Colditz und Jan Philip Frehe bekamen für das Schülerportal des Kepler-Gymnasiums einen dritten Preis.


[...] Dritter Platz Mathematik / Informatik; Jannis Verlage (17), Pascal Colditz (17), Jan Philip Frehe (16)

Schülerportal: Zu Anfang eines Schuljahres fällt immer wieder auf, wie Lehrer versuchen, eine digitale Verbindung über die verschiedensten Wege zu den Schülern aufzubauen. Die einen machen es schlichtweg mit einem E-Mail Verteiler, andere nutzen Filesharing-Dienste, für welche man sich teilweise erst noch einen Account erstellen muss. Aus der daraus entstehenden Unübersichtlichkeit entstand die Idee, eine einheitliche Schulplattform für diese Anwendungszwecke zu erstellen. Die Grundidee: Die Lehrer müssen den Schülern Informationen und Dateien bereitstellen können, aber auch Schüler müssen die Möglichkeit haben, mit den Lehrern in Kontakt zu treten. Nach mehreren Überlegungen war für uns die Umsetzung beschlossen - es wurde das Projekt „SchülerPortal“ ins Leben gerufen. Für die Programmierung des Portals verwenden wir die durchaus gängige Script-Sprache PHP und die Datenbankanwendung MySQL."
IVZ am 19.02.2018




Alle Skifahrer/innen sind heute morgen gegen 7.00 Uhr gut angekommen!!




Kepler-Fotos auf der Facebook-Seite des Deutschen Schulpreises



"11. Schulbesuch am Johannes-Kepler Gymnasium Ibbenbüren: Im Biologie Leistungskurs experimentieren Schüler mit Dominosteinen zum Thema Nervenleitgeschwindigkeit… – mit Johannes-Kepler-Gymnasium."



"… und in der Turnhalle stellt Selen einen Rekord auf beim Hoola Hoop mit 4 Reifen: 2 Minuten! – mit Johannes-Kepler-Gymnasium."

https://www.facebook.com/DeutscherSchulpreis/photos/ a.2021445071428905.1073741851.1434238816816203/ 2036163086623770/?type=3&theater (Zugriff 17.02.2018)




Praktische Abiturvorbereitung


…unter diesem Motto stand der Besuch des Bürgerhauses am 15.2.18. Die gesamte Stufe Q1 ließ sich vom Landestheater Castrop-Rauxel das Drama „Faust“ wieder ins Gedächtnis rufen, welches sie im letzten Halbjahr im Unterricht kennen gelernt hatten. In bedeutungsträchtig farblich abgestimmten Kostümen konnte besonders die Figur des Mephistos durch Wortgewandtheit und akrobatische Einlagen die Zuschauer überzeugen. So wird den Schüler*innen sicher im nächsten Jahr bei der Vorbereitung auf die Abiturprüfungen das ein oder andere Zitat schneller wieder präsent sein. Interessantes Detail am Schluss: Der Schauspieler von Gott war einmal Mitglied des Quasiso Ibbenbüren...



stellvertretend für die Q1 : LK Deutsch






MINT for Girls
EP-Schülerinnen an der Uni Osnabrück



In der vergangenen Woche nahmen Isabell Tschöpe und Franka Rüter, zwei Schülerinnen der Einführungsphase des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Ibbenbüren, an der viertägigen Veranstaltung MINT for Girls der Hochschule Osnabrück teil. Das Modul MINT for Girls ist ein ausschließlich an Schülerinnen gerichtetes Angebot zur branchenbezogenen Praxiserfahrung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Interessierte und technisch versierte Schülerinnen erhalten die Möglichkeit, in ausgewählten technisch-orientierten Branchen konkrete Praxiserfahrungen zu sammeln und so die Anforderungen dieser Berufe mit ihren eigenen Fähigkeiten und Interessen abzugleichen. Nach einer Begrüßung in den Räumlichkeiten der Universität Osnabrück erhielten die beiden Schülerinnen zunächst einen Einblick in den Studiengang der Wirtschaftsinformatik und experimentierten in diesem Zusammenhang mit Virtual-Reality-Brillen. An den weiteren Tagen lernten die Teilnehmerinnen der MINT-Gruppe den Campus näher kennen, besichtigten das VW-Werk in Osnabrück, führten eine Potential-Analyse durch und entwickelten im Rahmen der Präsentation der Bereiche Kunststofftechnik und Maschinenbau im Labor unterschiedliche Konstruktionen mit einem 3D-Drucker.





Mathematik spielerisch entdecken…
… durften die 22 Gewinner der schulinternen Matheolympiade des Kepler-Gymnasiums beim zweitägigen Mathecamp in Münster.




In verschiedenen Workshops, betreut von den Mathematiklehrkräften Frau Schlüter, Herrn Schröer, Herrn Sackarendt und Herrn Offen, untersuchten sie verschiedene Probleme mathematischer und strategischer Natur.
So galt es mithilfe der Caesarscheibe und des Morsealphabets geheime Botschaften zu ver- und entschlüsseln, unter Anwendung der Kombinatorik die beste Strategie bei ausgewählten Brettspielen zu finden und beim Geocaching am münsteraner Aa-See möglichst schnell zum Schatz zu gelangen.
Blitzschnell zu schalten und Tiere sowie Farben zu unterscheiden war das Ziel beim Denkerorden (Spiel: Dodelido), während es beim Technikpreis eher auf Konstruktionsgeschick ankam: Mithilfe von Spaghetti, Knete und Marshmallow sollten möglichst hohe Türme gebaut werden. Finanziell wurde das Projekt unterstützt vom Förderverein der Schule.






„Wie stellen sich Schüler ihr Lebensumfeld vor?“
Kepler-Gymnasium und Roncalli-Realschule gemeinsam in der ersten Schülerwerkstatt Ibbenbürens


Mit der Gestaltung ihres Umfeldes unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Entwicklung haben sich nun Schüler des Kepler-Gymnasiums und der Roncalli-Realschule im Rahmen einer Schülerwerkstatt beschäftigt - die erste in Ibbenbüren.
Ideen entwickeln und die Zukunft mitgestalten – das machte den Schülern Spaß.



Fotos und Text von Claudia Ruholl


IBBENBÜREN. „Ibbenbüren 2025“ lautete die Überschrift über zahlreichen Tafelschreibblöcken, die am Montag im Pädagogischen Zentrum (PZ) des Kepler-Gymnasiums aufgestellt waren. Rund 90 Schüler des Kepler-Gymnasiums und der Roncalli-Realschule beschäftigten sich dort am Montag und Dienstag im Rahmen einer „Schülerwerkstatt“ – der ersten in Ibbenbüren – mit der Gestaltung ihres Umfeldes unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Entwicklung.
„Die Veranstaltung ist eine Zukunftswerkstatt, die Kreativworkshops, spannende Impulse, öffentliche Aktionen und Politiker zum Anfassen bietet“, erläutert Jan Kern vom BNE-Regionalzentrum Kreis Steinfurt, das diese Schülerwerkstatt koordinierte. „Wie stellen sich Schüler ihr Lebensumfeld vor? Was wünschen sie sich, was fehlt ihnen? Und es ging auch darum, was Schüler tun können, um sich in die politische Diskussion einzubringen und sich Gehör zu verschaffen.
Um den Schülern zu vermitteln, dass diese Themen auch Politikern wichtig sind, war am Montag Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer gekommen und am Dienstag nahm Landrat Dr. Klaus Effing sich Zeit, an der Veranstaltung teilzunehmen. „Das macht mehr Spaß als normaler Unterricht“, da waren sich Leon Hayen, Schüler des Kepler-Gymnasiums, und Jan Budde, Schüler der Roncalli-Realschule, ganz einig. „Es scheint auch so, als könnte man wirklich was bewirken“, meint Leon. „Wir arbeiten ja auch mit dem Landrat zusammen.“
Auch Jan Budde sagt am Montagvormittag: „Ich fand es ganz interessant heute. Auch, weil man mit anderen Gruppen und anderen Leuten von einer anderen Schule zusammenkommt.“



Gemeinsam mit einer anderen Schule zu arbeiten, sei für die Roncalli-Realschule nicht neu. „Wir kooperieren in den letzten Jahren immer mal wieder mit anderen Schulen“, sagt Lehrer Tobias Witte. Vor zwei Jahren habe es schon mal einen Klimaschutztag gegeben, wo Roncalli- und Anne-Frank-Realschule gemeinsam 2000 Bäume pflanzten. Bei dieser Schülerwerkstatt bekomme das Thema nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz einen konkreten Fokus. Im Vordergrund stehe die Frage, „was sich Schüler für die künftige Nutzung der Kohlekonversionsfläche wünschen, die 2018 frei wird“. Schüler für ein solches Thema zu begeistern, ist nach Tobias Wittes Eindruck nicht so schwer. „Natürlich hat Zukunft immer so eine Möglichkeit, etwas Neues zu schaffen. Und Schüler wollen gern mitgestalten“, so Witte. 24 Schüler von der Roncalli-Realschule hatte er am Montag ins Kepler-Gymnasium mitgebracht. „Und alle waren Feuer und Flamme dafür, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und zu schauen, was passiert eigentlich, was wird da in den nächsten Jahren umgesetzt.“
An Vorstellungskraft und Kreativität mangelte es den Jugendlichen ganz offensichtlich nicht. Kleingruppenarbeit und Diskussion im Plenum wechselten sich ab. Es gab Ideen und Vorschläge für verschiedenste Bereiche wie Freizeit, Verkehr, Innenstadt oder auch Schule. Angefangen beim Wunsch nach besseren Bus- und Bahnverbindungen über attraktive Freizeitangebote wie eine Kartbahn bis hin zum Ausbau von Windparks gab es jede Menge Anregungen. Am Montagmorgen wurden Träume und Wünsche zusammengetragen, am Dienstag wurde diskutiert, wie realistisch die einzelnen Vorstellungen waren. Abschließend gab es eine Ergebnispräsentation.
„Natürlich hoffen die Schüler, dass einige der Punkte, die im Rahmen dieser Schülerwerkstatt entwickelt werden, auch umgesetzt werden“, sagte Tobias Witte. Allerdings müsse man ihnen auch „klaren Wein einschenken“, dass es am Ende wohl vergleichsweise wenig sein werde – so ist das in demokratischen Prozessen. Folgende Referenten und Lehrer begleiteten diese Schülerwerkstatt: Michael Danner, Sara Dietrich, Tobias Witte, Robert Janßen-Morof, Christoph Böwer, Jan Kern, Dagmar Fischer-Möltgen und Angie Rother.

Schülerwerkstatt Ibbenbüren
Jan Kern und Dagmar Fischer-Möltgen vom BNE-Regionalzentrum Kreis Steinfurt (BNE = Bildung für nachhaltige Entwicklung) koordinierten die zwei Projekttage. Sie waren die erste Schülerwerkstatt in Ibbenbüren. Moderiert wurde die Veranstaltung im Auftrag des BNE-Regionalzentrums von Robert Janßen-Morof von der „Akademie Junges Land“ aus Bad Honnef. Begleitet wurde sie außerdem von Michael Danner vom Projekt „LeKoKli“ (Lernort Kommune Klimaschutz), einem Projekt in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, das versucht, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kommunen im Bereich Klimaschutz zu verbessern. In den beteiligten Bundesländern gibt es dazu jeweils Modellkommunen. Eine davon ist Ibbenbüren.
Diese Schülerwerkstatt steht außerdem im Einklang mit dem 2017 initiierten und von energieland2050 e.V. gesteuerten Projekt „Sieben auf einen Streich“. Im Rahmen dieses Projektes werden für sieben Pilot-Kommunen im Kreis Steinfurt, unter anderem für Ibbenbüren, Quartierskonzepte erstellt.
Zudem passt die Schülerwerkstatt zum Konzept des Projektes „Jugendgerechte Kommune“, das die Partizipation von Kindern und Jugendlichen stärken will mit dem Ziel, sie bei Entwicklungen und Veränderungen in ihren Sozialräumen zu beteiligen.

Text und Fotostrecke von Cornelia Ruholl in der IVZ vom 06.02.2018

Link zur Facebook-Präsenz energieland2050

Gelungener Auftakt ins neue Halbjahr
Projekttage am Kepler-Gymnasium 2018



Foto: Nico Ahmann


„Eigenverantwortung, Demokratisierung, Mitbestimmung“ - unter diesem Motto fanden die diesjährigen Projekttage für die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums von Montag bis Dienstag statt.
Mit einer großen Vielfalt von Projekten, die von „Jugend in der Kommunalpolitik – das Jugendparlament“, über „Schülerwerkstatt Quartiersentwicklung“ bis hin zu Filmprojekten zu den zeitgemäßen Themen Mobbing und Diskriminierung, aber auch zu Politik unter dem Aspekt Europa als Wertegemeinschaft reichten, konnte die Schülerschaft auf abwechslungsreiche Weise der Routine entkommen und hatte somit eine kurze Verschnaufpause nach den Halbjahreszeugnissen. Mit der Vorverlegung auf Februar, statt dem gewöhnlichen Termin im Sommer kurz vor den Zeugnissen, wurde auch der Q2 in ihrem letzten Unterrichtsquartal die Teilnahme an den Projekttagen ermöglicht: „Zum Abschluss meiner Schulzeit durfte ich noch einmal bei den Projekttagen mitarbeiten, was mich sehr freute, da ich wie jedes Jahr an einem spannenden Projekt arbeitete.“, so ein Schüler aus der Q2. Mit Stolz konnten die Schüler ihre eigenen Endprodukte ausstellen, aber auch die Ergebnisse ihrer Mitschüler abschließend in den jeweiligen Projekträumen begutachten und würdigen.
Zusammenfassend waren die von der SV und einem kleinen Kreis engagierter Kolleginnen und Kollegen organisierten Projekttage eine gelungene Fortsetzung einer langjährigen Tradition des Johannes-Kepler-Gymnasiums zum Stichwort „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, die auch nach vielen Jahren immer noch Anklang bei den Schülern findet.
Katharina Lublinksi (Q1) für die SV


Foto: Erik Schlieker











Kepler-Gymnasium spielt in der „Bundesliga“
Jury des Deutschen Schulpreises zu Besuch


Hoher Besuch am Kepler-Gymnasium: Den prüfenden Fragen der Jury für den Deutschen Schulpreis stellten sich nun Schüler, Lehrer und Elternvertreter.



Kurze Bilanz des Besuchs am Kepler-Gymnasium zogen einige der Jurymitglieder des Deutschen Schulpreises: (v.l.) Moderator Lennert Brinkhoff, Andrea Preußker, Senior Projektmanagerin der Robert-Bosch-Stiftung, und (v.r.) Wolfgang Berkemeier und Prof. Dr. Monika Buhl, Hochschuldozentin für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Unterricht an der Universität Heidelberg. Schulleiter Paul-Georg Wieser (Mitte) sprach allen Beteiligten Dank aus. - (Foto und Bericht von Cornelia Ruholl).


IBBENBÜREN. "Sie haben scharf und präzise nachgefragt und mit allen gesprochen, die am Schulleben des Johannes-Kepler-Gymnasiums teilhaben. Die Jury des Deutschen Schulpreises traf sich in dieser Woche mit Vertretern der Eltern, mit Schülern, Lehrern, Schulleitung, dem Schulträger sowie mit Vertretern des Ehrenamtes und den beruflichen Kooperationspartnern. Und am Donnerstag standen Unterrichtsbesuche auf dem Programm. Nachdem die Vorjury entschieden hatte, dass das Kepler-Gymnasium unter den 90 Schulen, die sich bewarben, zu den 20 Schulen mit Vorbildcharakter gehören, machte sich die Jury nun vor Ort ein Bild.
Donnerstag herrschte im Pädagogischen Zentrum des Kepler-Gymnasiums daher freudig-gespannte Stimmung vor, als die Jury im Beisein zahlreicher Gäste ein kurzes Fazit zog. „Man muss schon Einiges geleistet haben, um überhaupt mitmachen zu können“, stellte Andrea Preußker von der Robert-Bosch-Stiftung heraus. Das Kepler-Gymnasium könne sich mit den besten Schulen Deutschlands messen, das sei „wie Bundesliga“. Der Hauptpreis ist mit 100 000 Euro dotiert, weitere 200 000 Euro verteilen sich auf die Plätze zwei bis fünf. Aber alle sind Teil des zweijährigen Förderprogramms zur Schulentwicklung.
Noch neun Schulen auf dem Programm
„Nun werde die Jury „hitzig diskutieren“, wer am 14. Mai bei der Preisverleihung den Deutschen Schulpreis bekommen wird. Allzu viel wollte die Jury natürlich nicht preisgeben. Dies war der 11. Schulbesuch der Jury, neun Schulen werden sich die ausgewiesenen Fachleute noch ansehen.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury aber davon, dass so viele Absolventen von Haupt- und Realschulen in die gymnasiale Oberstufe aufgenommen und zum Abitur geführt werden. 86 Prozent derer, die vor zwei Jahren als Seiteneinsteiger in die Oberstufe kamen, haben das Abitur geschafft. „Das ist eine hohe Quote“, sagte Jurymitglied Wolfgang Berkemeier.
Beeindruckt zeigte sich Prof. Dr. Monika Buhl auch von der Art und Weise, wie aus zwei Gruppen eine Schülergemeinschaft wird und „welch tolle Leistungen erreicht werden“. Das sei „besonders im Bereich Kunst aufgefallen“, aber auch in Mathematik. Und auch, dass es so viele sozialwissenschaftliche Leistungskurse gebe, freute die Politikwissenschaftlerin. Beeindruckt sei man aber nicht nur von den klassischen Fachleistungen, sondern auch davon, wie die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler gestärkt werde, die Schüler in ihrem Selbstkonzept unterstützt werden.
Stadt könne „sehr stolz sein“
Berkemeier zeigte sich besonders angetan davon, „wie das Kollegium zusammenarbeitet“, wodurch die Lehrer auch in der Lage seien, Schülern wertschätzend zu begegnen. „Der Fördergedanke wird sehr groß geschrieben.“ Und zu den Seiteneinsteigern: „Sie können hier reifen und wachsen und ihr Ziel erreichen.“ Mit einem Wunsch wandte sich Berkemeier auch an die Stadt als Schulträger: „...dass diese Schule möglichst viel Unterstützung von außen bekommt durch Schulträger und Schulaufsicht“ und dass man dieser Schule mehr Flexibilität, Spielräume und Ressourcen geben möge. Die Stadt könne „sehr stolz sein, eine solche Schule in ihrem Bereich zu haben“. Schulleiter Paul-Georg Weiser stand die Freude im Gesicht geschrieben: „Wir wollen uns heute mal alle gegenseitig danken“, sagte er und lobte seinerseits , dass es ein „besonderes Maß an Kollegialität“ am Kepler-Gymnasium gebe.


Federführend vorbereitet worden war die Schulpreis-Bewerbung von Cornelia Bahlmann und Hans-Dieter Mönninghoff.


Dem Lernen Flügel verleihen!
„Dem Lernen Flügel verleihen!“ Unter diesem Motto steht der Deutsche Schulpreis, den die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung im Jahr 2006 ins Leben gerufen haben. Vielen Schulen in Deutschland gelingt es, für das Lernen zu begeistern und Schule als Ort des Staunens zu gestalten. Sie setzen Kreativität frei, lassen Lust an Leistungen entstehen, stärken Lebensfreude und Lebensmut, fördern selbstständiges Lernen und erziehen zu Fairness und Verantwortung. Diese hervorragenden Schulen sind pädagogisch richtungsweisend. Damit ihre Konzepte und Ideen auch für andere Schulen wirksam werden können, brauchen sie öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung. Deshalb wurde der Wettbewerb ins Leben gerufen. Um diesen herausragenden Schulen auch mediale Öffentlichkeit schenken zu können, kooperiert der Deutsche Schulpreis mit ARD und DIE ZEIT Verlagsgruppe. Grundlage des Wettbewerbs ist ein umfassendes Bildungsverständnis, das in den sechs Qualitätsbereichen zum Ausdruck kommt: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution."
Cornelia Ruholl in der IVZ am 02.02.2018
SEITENBLICK - ein Kommentar: "Vorbildliches stützen"


Nicht nur das Besuchsteam (im Vordergrund) hat Spaß am Sketch der 8er! (Foto: Nico Ahmann, 9d)





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